Zum Internat gehören je drei Schlafräume für Jungen und Mädchen, eine Küche und eine Halle zum Essen. Beleuchtet werden die Räume mittlerweile durch eine Solaranlage.



Die 94 Jungen und Mädchen, die derzeit das Schuljahr über im Internat leben, stammen aus den vielen kleinen Dörfern entlang des Trecks bis zum Shingo-La Pass. Manche von ihnen laufen mehrere Tage, um im März zur Schule und im Oktober wieder nach Hause zu kommen.

 

 

Für die Verpflegung und Beaufsichtigung der 94 internen Schülerinnen und Schüler sind die Köche Tsering Chosphel, Tenzin Chosphel und Tsering Chotar zuständig, sowie die unentbehrlichen, allgegenwärtigen Hausmeister Stanzin Thupten und Tsewang Lobsang. Die beiden Hausmeister arbeiten unermüdlich hier und dort und reparieren alles und jedes mit einer rostigen Schere und einem Stückchen Draht.

 

Tag für Tag stehen die Köche um 3.00 Uhr morgens auf, um Tee und Mahlzeiten für 94 Kinder auf einem Holzofen und einem Kerosinkocher zuzubereiten. Meist wird das traditionelle Gerstenmehl Tsampa zu den unterschiedlichsten Rezepten verarbeitet, dazu ein bisschen Gemüse und ab und an Reis.

 

Viele der Nahrungsmittel für die Internatskinder werden von weit her importiert, denn im harten Klima von Zanskar wächst nur wenig von dem, was einem westlichen Organismus als vollwertige Mahlzeit erscheinen würde.

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